FOREX-GLOSSAR
Forex-Glossar von A bis Z
Jeder Handelsbegriff, dem Sie begegnen werden – verständlich erklärt. Hunderte von Begriffen, alphabetisch geordnet.
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S
€STRVon der EZB veröffentlichter Referenzzinssatz für Tagesgeldkosten in Euro, der den EONIA ersetzt.
Schließen (Closing)Beenden eines laufenden Trades durch Ausführung des exakten Gegengeschäfts.
Schlusskurs (Closing price)Kurs, zu dem eine Position geschlossen wurde, oder der letzte Abschluss einer Handelssitzung.
SECUS-Bundesbehörde, die die Wertpapiermärkte reguliert.
Sektor (Sector)Eine Gruppe von Wertpapieren von Unternehmen aus einer ähnlichen Branche.
Short gehen (Going short)Verkauf eines nicht im Besitz befindlichen Vermögenswerts in der Erwartung fallender Kurse.
Short SqueezeViele Short-Positionen werden zum Rückkauf gezwungen, was die Kurse stark nach oben treibt.
Short-Eindeckung (Short-covering)Trader, die leer verkauft haben, kaufen ihre Positionen nach einem Rückgang zurück.
Short-Position (Short position)Eine Position, die von fallenden Kursen profitiert und durch den Verkauf der Basiswährung entsteht.
ShortsTrader, die ein Produkt verkauft haben oder pessimistisch dafür gestimmt sind.
Sicherheit (Collateral)Vermögenswert, der zur Besicherung eines Kredits oder als Leistungsgarantie verpfändet wird.
SlippageDie Differenz zwischen dem gewünschten und dem tatsächlich erzielten Kurs.
SNBSchweizerische Nationalbank, die Zentralbank der Schweiz.
SOFRDer Tagesgeldzinssatz für US-Dollar-Kredite und -Derivate.
SONIADer Tagesgeldzinssatz in Pfund Sterling, den Banken für Kredite untereinander zahlen; ersetzt den LIBOR.
SpreadDie Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.
SPX500Eine Bezeichnung für den S&P-500-Index.
SterlingSpitzname für das britische Pfund oder das Paar GBP/USD.
Stop-Entry-Order (Stop entry order)Eine Order zum Kauf über oder zum Verkauf unter dem aktuellen Kurs, um bei einem Ausbruch einzusteigen.
Stop-Loss-Jagd (Stop-loss hunting)Kurse werden in Richtung von Niveaus getrieben, an denen sich viele Stop-Orders häufen.
Stop-Loss-Order (Stop-loss order)Eine Order, die eine Position auf einem festgelegten Niveau schließt, um Verluste zu begrenzen.
Stop-Order (Stop order)Eine Order, die zur Market-Order wird, sobald ein festgelegter Kurs erreicht ist.
Stopp-Jagd (Gunning)Trader treiben die Kurse, um bekannte Stopps oder technische Niveaus auszulösen.
SwapGleichzeitiger Verkauf und Kauf desselben Betrags einer Währung zu einem Terminkurs; auch die Übernacht-Finanzierungsgebühr.
SwissieSpitzname für den Schweizer Franken oder das Paar USD/CHF.
A
Abgrenzung (Accrual)Verteilung von Auf- und Abschlägen bei Termingeschäften über die Laufzeit der zugehörigen Zinsarbitrage-Swapgeschäfte.
Abrechnung (Contract note)Bestätigung mit den genauen Bedingungen eines Geschäfts.
Abschluss (Deal)Ein zum aktuellen Marktpreis ausgeführter Trade, im Gegensatz zu einer schwebenden Order.
Absicherung (Hedge)Eine Position, die das Risiko einer anderen Position verringert.
Abwärtstrend (Downtrend)Kursbewegung aus aufeinanderfolgenden tieferen Hochs und tieferen Tiefs.
Abwertung (Devaluation)Offizielle Abschwächung einer gekoppelten Währung, das Gegenteil einer Aufwertung.
Abwicklung (Settlement)Verbuchung eines Geschäfts, die mit einem Austausch von Währungen verbunden sein kann, aber nicht muss.
Aggressiv (Aggressive)Beschreibt Trader oder Kursbewegungen, die mit starker Überzeugung agieren.
Aktienindex (Stock index)Der kombinierte Kurs einer Gruppe von Aktien, der die Marktentwicklung abbildet.
Aktive Order (Working order)Eine Limit-Order, die platziert, aber noch nicht ausgeführt wurde.
An der Seitenlinie (Sidelines)Sich bei richtungslosen oder unklaren Bedingungen vom Markt fernhalten.
AnalystFinanzexperte, der Investments bewertet und Kunden Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlungen gibt.
Angeboten (Offered)Ein Markt unter starkem Verkaufsdruck.
Anleihe (Bond)Für einen bestimmten Zeitraum begebene Schuldverschreibung.
Anpassung (Adjustment)Offizielle Maßnahme, meist eine Änderung der Politik oder des Wechselkurses, mit der ein Zahlungsungleichgewicht korrigiert wird.
Anschlussbewegung (Follow-through)Fortgesetzte Käufe oder Verkäufe nach einem Kursausbruch; bleibt sie aus, kann sich die Bewegung umkehren.
Ansteckung (Contagion)Übergreifen einer Wirtschaftskrise von einem Markt auf andere.
Arbeitskostenindex Euroraum (Eurozone labour cost index)Misst die annualisierte Steigerung von Löhnen und Zusatzleistungen der Beschäftigten im Euroraum, ein wichtiger Inflationstreiber.
Arbeitslosenquote (Unemployment rate)Der Anteil der Erwerbspersonen, die arbeitslos sind und Arbeit suchen.
ArbitrageGleichzeitiger Kauf und Verkauf eines Produkts an verschiedenen Märkten, um von kleinen Preisunterschieden zu profitieren.
Asiatische Handelssitzung (Asian session)Handelszeiten von 23:00 bis 08:00 Uhr GMT.
Asiatische Zentralbanken (Asian central banks)Währungsbehörden in Asien, deren große Reservebestände wichtige Währungen kurzfristig beeinflussen können.
Aufgeben (Giving it up)Ein technisches Niveau bricht nach hartem Ringen schließlich.
Aufschlag (Premium)Der Betrag, um den ein Termin- oder Futures-Preis den Kassakurs übersteigt.
Auftragseingänge (Factory orders)Dollarwert der Neuaufträge für langlebige und nicht langlebige Güter.
Aufwertung (Revaluation)Eine offizielle Maßnahme, die einer gekoppelten Währung eine Stärkung erlaubt.
AUS 200Index der 200 nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen an der Australian Securities Exchange.
Ausführung (Fill)Eine Order, die vollständig ausgeführt wurde.
Ausgesetzter Handel (Suspended trading)Eine vorübergehende Unterbrechung des Handels mit einem Produkt.
Außerbörslich (Over the counter, OTC)Jede Transaktion, die außerhalb einer regulären Börse abgeschlossen wird.
AussieSpitzname für das Währungspaar AUD/USD, auch „Oz“ oder „Ozzie“ genannt.
Ausübungspreis (Strike price)Der feste Preis, zu dem der Inhaber einer Option den Basiswert kaufen oder verkaufen kann.
B
Balkendiagramm (Bar chart)Chart, der Hoch, Tief, Eröffnung und Schluss jeder Periode mit einem senkrechten Balken und seitlichen Markierungen darstellt.
Bären (Bears)Trader, die fallende Kurse erwarten und häufig Short-Positionen halten.
Bärisch / Bärenmarkt (Bearish / Bear market)Einschätzung, dass die Kurse fallen und ein Markt nachgeben wird.
Barriere-Level (Barrier level)Ein Schlüsselkurs, bei dessen Erreichen festgelegte Ereignisse einer Barriere-Option ausgelöst werden.
Barriere-Option (Barrier option)Option, deren Auszahlung davon abhängt, ob der Kurs eine festgelegte Barriere erreicht, etwa bei Knock-in- oder No-Touch-Typen.
Basispunkt (Basis point)Einheit für die kleinstmögliche Veränderung des Preises eines Produkts.
Basiswährung (Base currency)Erste Währung eines Paares; zeigt, wie viel eine Einheit davon in der zweiten Währung wert ist.
Basiswert (Underlying)Der tatsächliche Markt, von dem der Preis eines Produkts abgeleitet wird.
Bauausgaben (Construction spending)Monatliche Kennzahl des US Census Bureau zu den Ausgaben für Neubauten.
Begrenztes Risiko (Controlled risk)Position mit begrenztem Verlustpotenzial dank eines garantierten Stopps.
Bestätigung (Confirmation)Von den Gegenparteien ausgetauschtes Dokument, das die Bedingungen einer Transaktion festhält.
Bestens (At best)Order zum Kauf oder Verkauf zum besten zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Kurs.
Bezahlt (Paid)Handel auf der Briefseite des Marktes.
Bezugsrechtsemission (Rights issue)Aktionären wird die Möglichkeit gegeben, weitere Aktien zu kaufen, meist zur Kapitalbeschaffung.
Big FigureDie ersten drei Ziffern einer Kursnotierung; eine Bewegung von 1,5 Big Figures entspricht 150 Pips.
BIZ (BIS)Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, die häufig große Transaktionen von Zentralbanken vermittelt.
Black BoxBezeichnung für systematische, modellbasierte oder technische Trader.
Blow-offDas Gegenstück zur Kapitulation nach oben, wenn Short-Seller aufgeben und ihre verbleibenden Positionen eindecken.
BOCBank of Canada, die Zentralbank Kanadas.
Bodenbildung (Basing)Chartmuster, bei dem sich Angebot und Nachfrage ausgleichen und eine enge Spanne entsteht, in der Unterstützung und Widerstand zusammenlaufen.
BOEBank of England, die Zentralbank des Vereinigten Königreichs.
BOJBank of Japan, die Zentralbank Japans.
Bollinger-Bänder (Bollinger bands)Technisches Instrument mit Bändern im Abstand von zwei Standardabweichungen um einen gleitenden Durchschnitt, die häufig Unterstützung und Widerstand markieren.
Börse (Stock exchange)Ein Marktplatz, an dem Wertpapiere gekauft und verkauft werden.
Börsengang (IPO)Erstmaliger Verkauf von Aktien eines privaten Unternehmens an die Öffentlichkeit.
BRC-Ladenpreisindex (BRC shop price index)Britischer Inflationsindikator, der Preisänderungen bei im Einzelhandel verkauften Waren erfasst.
Briefkurs (Ask/Offer price)Der Preis, zu dem der Markt verkauft; im Devisenhandel der Preis, den Sie für den Kauf der Basiswährung zahlen.
Briefkurs (Offer/Ask price)Der Preis, zu dem der Markt ein Produkt verkauft – die obere Seite einer zweiseitigen Kursstellung.
BrokerVermittler, der gegen Gebühr Käufer und Verkäufer zusammenbringt – anders als ein Dealer, der selbst eine Seite des Geschäfts übernimmt.
Bruttoinlandsprodukt (Gross domestic product, GDP)Gesamtwert der Produktion, der Einkommen oder der Ausgaben eines Landes innerhalb seiner Grenzen.
Bruttonationaleinkommen (Gross national product, GNP)BIP zuzüglich der Einkommen aus Investitionen oder Arbeit im Ausland.
Buch (Book)Im professionellen Umfeld die Zusammenfassung aller Positionen eines Traders oder Handelstisches.
BuckUmgangssprachlich für eine Million Einheiten eines Dollar-Paares oder für den US-Dollar selbst.
Bullen (Bulls)Trader, die steigende Kurse erwarten und häufig Long-Positionen halten.
Bullisch / Bullenmarkt (Bullish / Bull market)Einschätzung, dass die Kurse steigen und ein Markt erstarken wird.
BundesbankDie Zentralbank Deutschlands.
C
CableSpitzname für GBP/USD, der auf die transatlantischen Telegrafenkabel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht.
CADKanadischer Dollar, auch „Loonie“ oder „Funds“ genannt.
Call-Option (Call option)Das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Vermögenswert vor einem bestimmten Datum zu einem festgelegten Preis zu kaufen.
Carry TradeStrategie, die von Zinsunterschieden profitiert, indem eine hochverzinste Währung gekauft und eine niedrig verzinste verkauft wird.
CBsKurzform für Zentralbanken (Central Banks).
CFDsDerivate, mit denen Sie an Preisänderungen eines Vermögenswerts teilhaben, ohne ihn zu besitzen – häufig mit Hebel.
ChartistTechnischer Trader, der Charts und historische Daten analysiert, um Kursbewegungen vorherzusagen.
ClearingDer Vorgang der Abwicklung eines Geschäfts.
COMPXSymbol für den NASDAQ Composite Index.
CrossWährungspaar, das den US-Dollar nicht enthält.
CTAsCommodity Trading Advisors: spekulative Trader, die kurzfristig orientierten Hedgefonds ähneln und oft auf Futures fokussiert sind.
D
Das Pulver trocken halten (Keep the powder dry)In unruhigen oder sehr engen Märkten nicht handeln, bis sich eine klare Gelegenheit bietet.
Daytrader (Day trader)Spekulant, der Positionen innerhalb desselben Handelstages eröffnet und schließt.
Daytrading (Day trading)Eröffnen und Schließen eines Trades im selben Produkt innerhalb eines Tages.
DCLG-Hauspreise UK (DCLG UK house prices)Monatliche britische Erhebung zu abgeschlossenen Hausverkäufen, die die Entwicklung der Immobilienpreise abbildet.
DealerUnternehmen oder Person, die eine Seite des Geschäfts übernimmt und am Spread verdienen will.
Defizit (Deficit)Eine negative Handels- oder Zahlungsbilanz, bei der die Abflüsse die Zuflüsse übersteigen.
DelistingStreichung einer Aktie aus der Börsennotierung.
DeltaDas Verhältnis der Preisänderung eines Produkts zur Veränderung seines Basismarkts.
Den Geldkurs bedienen (Hit the bid)Verkauf zum aktuellen Geldkurs des Marktes.
Derivat (Derivative)Ein Kontrakt, dessen Wert von einem Basiswert wie einem Index, einer Aktie, einem Rohstoff oder einer Währung abhängt.
Devisenhandel (Foreign exchange, Forex, FX)Gleichzeitiger Kauf einer Währung und Verkauf einer anderen sowie der globale Markt für solche Geschäfte.
Dips kaufen (Buy dips)Kauf bei kleinen Rücksetzern von 20–30 Pips innerhalb eines Intraday-Trends.
Diskontsatz (Discount rate)Zinssatz, den Banken zahlen, um sich kurzfristig Mittel direkt bei der Federal Reserve zu leihen.
Divergenz (Divergence)Wenn sich Kurs und Momentum in entgegengesetzte Richtungen bewegen – ein Hinweis auf eine mögliche Umkehr.
Divergenz gleitender Durchschnitte (Divergence of MAs)Gleitende Durchschnitte unterschiedlicher Länge entfernen sich voneinander, was typischerweise auf einen sich entwickelnden Trend hindeutet.
Dividende (Dividend)Ein an die Aktionäre ausgeschütteter Teil des Unternehmensgewinns, meist je Aktie angegeben.
DJIA oder Dow (DJIA or Dow)Der Dow Jones Industrial Average, auch US30 genannt, der wichtige US-Industrieunternehmen abbildet.
Dünn (Thin)Illiquide Bedingungen mit geringem Volumen, die zu sprunghaftem Handel führen.
DXYTickersymbol für den US-Dollar-Index.
E
Ein Niveau verteidigen (Defend a level)Maßnahme von Tradern, um zu verhindern, dass der Kurs eine bestimmte Zone durchbricht – oft zum Schutz einer Optionsposition.
Einfacher gleitender Durchschnitt (Simple moving average, SMA)Der Durchschnitt einer festgelegten Anzahl der jüngsten Kursperioden.
Einkaufsmanagerindex (Purchasing managers index, PMI)Indikator für die Lage der Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen eines Landes; Werte über 50 signalisieren Expansion.
Einlagenzins (Deposit rate)Zusammengesetzter Jahreszins für das Leihen oder Verleihen einer Währung über einen festgelegten Zeitraum.
Einzelhandelsumsätze (Retail sales)Monatliche Kennzahl der vom Einzelhandel verkauften Waren und Dienstleistungen, die die Konsumausgaben widerspiegelt.
Erforderliche Anfangsmargin (Initial margin requirement)Im Voraus zu hinterlegende Sicherheit, die zur Eröffnung einer Position erforderlich ist.
EST/EDTDie New Yorker Zeitzone: Eastern Standard Time bzw. Eastern Daylight Time.
ESTX50Bezeichnung für den Index Euro Stoxx 50.
EuroDie offizielle Währung des Euroraums.
Europäische Handelssitzung (European session)Handelszeiten in London, etwa von 07:00 bis 16:00 Uhr.
Europäische Währungsunion (European Monetary Union, EMU)Oberbegriff für die Politik zur Koordinierung wirtschafts- und fiskalpolitischer Regeln unter den EU-Mitgliedern.
Ex-Dividende (Ex-dividend)Eine Aktie, die ohne Anspruch auf die nächste Dividende gekauft wird; diese steht dem Verkäufer zu.
Exporteure (Exporters)Unternehmen, die Waren ins Ausland verkaufen, Fremdwährung erhalten und diese in der Regel in ihre Heimatwährung umtauschen.
EZB (ECB)Die Europäische Zentralbank, die die Geldpolitik für die Länder des Euroraums festlegt.
F
Falke / falkenhaft (Hawk / hawkish)Entscheidungsträger, die höhere Zinsen zur Eindämmung der Inflation befürworten; das Gegenteil der Tauben.
Fälligkeit (Maturity)Datum, an dem ein Finanzprodukt abgewickelt wird oder verfällt.
FedDie US-Notenbank Federal Reserve oder deren geldpolitischer Ausschuss FOMC.
Fed-Vertreter (Fed officials)Mitglieder des Board of Governors der Federal Reserve sowie die Präsidenten der regionalen Fed-Banken.
Figure / die Figure (Figure / the figure)Trader-Kürzel für die Hunderterstellen einer Kursnotierung, etwa 1.2600.
Fill or KillEine Order, die storniert wird, wenn sie nicht sofort vollständig ausgeführt werden kann.
First in, first out (FIFO)Regel, nach der Positionen in einem Währungspaar in der Reihenfolge ihrer Eröffnung geschlossen werden.
Fixing (Fix)Festgelegte tägliche Zeitpunkte, zu denen große Währungsorders ausgeführt werden, was häufig Volatilität auslöst.
Flat / glattgestellt (Flat / square)Eine vollständig ausgeglichene Position, sodass kein Engagement mehr besteht.
FOMCDer geldpolitische Ausschuss der Federal Reserve.
FOMC-Protokoll (FOMC minutes)Protokoll der geldpolitischen Sitzungen, das drei Wochen später veröffentlicht wird und die Märkte bewegen kann.
FRA40Index der 40 größten französischen Unternehmen, auch CAC 40 genannt.
Frühindikatoren (Leading indicators)Statistiken, die als Vorhersage für die künftige Wirtschaftsaktivität gelten.
FTSE 100Der britische Index der 100 großen börsennotierten Unternehmen.
Fundamentalanalyse (Fundamental analysis)Bewertung wirtschaftlicher und sonstiger Faktoren zur Prognose der Kursrichtung.
FundsHedgefonds als Marktteilnehmer; zudem Spitzname für USD/CAD.
FutureEine Vereinbarung, eine Transaktion zu einem festgelegten Preis zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt auszuführen.
G
G7Sieben große Volkswirtschaften: USA, Japan, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien und Kanada.
G8Die G7-Staaten plus Russland.
Garantierte Order (Guaranteed order)Eine Order, die die Ausführung zum gewünschten Kurs sicherstellt, selbst wenn der Markt eine Kurslücke aufweist.
Garantierter Stopp (Guaranteed stop)Ein Stop-Loss, der eine Position auf dem festgelegten Niveau schließt, auch wenn der Markt eine Kurslücke aufweist.
Gegengeschäft (Offsetting transaction)Ein Trade, der das Marktrisiko einer offenen Position ganz oder teilweise aufhebt.
Gegenpartei (Counterparty)Einer der Beteiligten an einer Finanztransaktion.
Gegenwährung (Counter currency)Die zweite Währung eines Währungspaares.
Gehebelte Akteure (Leveraged names)Kurzfristig orientierte Trader, überwiegend aus dem Hedgefonds-Umfeld.
Geld-Brief-Spanne (Bid/ask spread)Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs eines Produkts.
Geldkurs (Bid price)Der Preis, zu dem der Markt kauft; im Devisenhandel der Betrag, den Sie für den Verkauf der Basiswährung erhalten.
GER40Index der 40 größten deutschen Unternehmen, auch DAX genannt.
Geschlossene Position (Closed position)Ein Engagement, das durch ein gleich großes Gegengeschäft aufgehoben und damit glattgestellt wurde.
Gewinn (Profit)Der Ertrag, wenn der Verkaufspreis die ursprünglichen Kosten übersteigt.
GivenEin Geldkurs wurde bedient oder es ist Verkaufsinteresse aufgetreten.
Glattgestellt (Square)Käufe und Verkäufe sind ausgeglichen, sodass keine offene Position verbleibt.
GMTGreenwich Mean Time, die Referenzzeitzone im Devisenhandel, die nicht an die Sommerzeit angepasst wird.
GoldGold bewegt sich meist entgegengesetzt zum US-Dollar, wobei kurzfristige Korrelationen weniger verlässlich sind.
Goldkontrakt (Gold contract)Die Standardhandelseinheit für Gold, entsprechend 10 Feinunzen.
Goldzertifikat (Gold certificate)Eigentumsnachweis, mit dem Gold gehandelt werden kann, ohne physische Barren zu bewegen.
GreenbackSpitzname für den US-Dollar.
Großhandelspreise (Wholesale prices)Preise, die Einzelhändler für Fertigwaren zahlen; sie signalisieren Inflation oft frühzeitig.
Gültig bis auf Widerruf (Good 'til cancelled, GTC)Eine Order, die bestehen bleibt, bis sie ausgeführt oder vom Kunden storniert wird.
Gültig bis Datum (Good 'til date)Eine Order, die an einem gewählten Datum verfällt, wenn sie nicht ausgeführt wurde.
Gültig für den Tag (Good for day)Eine Order, die am Ende des Tages verfällt, wenn sie nicht ausgeführt wurde.
H
Handelsbilanz (Balance of trade)Wert der Exporte eines Landes abzüglich des Werts seiner Importe.
Handelsbilanz (Trade balance)Die Differenz zwischen den Importen und Exporten eines Landes.
Handelsgröße (Trade size)Die Anzahl der Einheiten eines Produkts in einem Kontrakt oder Lot.
Handelsspanne (Dealing spread)Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Kontrakts.
Handelsspanne (Range)Kurse bewegen sich zwischen einem definierten Hoch und Tief, ohne auszubrechen.
Handelsspanne (Trading range)Die Spanne zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Kurs eines Wertpapiers über einen Zeitraum.
Handelsunterbrechung (Trading halt)Ein vorübergehender Aufschub des Handels.
HandleJeder 100-Pip-Block am Devisenmarkt.
Hebel (Leverage)Möglichkeit, Nominalwerte weit über dem Kontokapital zu handeln, etwa im Verhältnis 100:1.
Hebelwirkung (Gearing / Leverage)Handel mit einem Nominalwert, der größer ist als das eingesetzte Kapital, ausgedrückt als Verhältnis oder Prozentsatz.
HK50Bezeichnung für den Hang-Seng-Index in Hongkong.
I
Illiquide (Illiquid)Dünn gehandelter Markt mit geringem Volumen, der häufig unruhige, unvorhersehbare Kursbewegungen hervorbringt.
IMMIn Chicago ansässiger Markt für Währungsfutures, Teil der Chicago Mercantile Exchange.
IMM-Futures (IMM futures)Standardisierte Futures-Kontrakte an der CME, die wichtige Währungen gegen den US-Dollar handeln.
IMM-Sitzung (IMM session)Handelsfenster von 08:00 bis 15:00 Uhr New Yorker Zeit.
INDUTickerkürzel für den Dow Jones Industrial Average.
Industrieproduktion (Industrial production)Produktion von Herstellern, Bergwerken und Versorgern; geht Beschäftigungs- und Einkommenstrends häufig voraus.
InflationSteigende Verbraucherpreise, die die Kaufkraft des Geldes im Laufe der Zeit verringern.
Interbankenkurse (Interbank rates)Wechselkurse, die große internationale Banken einander stellen.
InterventionMaßnahme einer Zentralbank zur Beeinflussung des Werts ihrer Währung, mitunter koordiniert zwischen mehreren Banken.
Introducing BrokerStelle, die einem Broker gegen eine Gebühr Kunden vermittelt.
INXTickersymbol für den S&P-500-Index.
ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (ISM manufacturing index)Umfrage zur Lage der US-Industrie; Werte über 50 signalisieren Expansion, unter 50 Kontraktion.
ISM-Index für den Dienstleistungssektor (ISM non-manufacturing)Umfrage unter US-Dienstleistungsunternehmen; Werte über 50 signalisieren Wachstum.
J
Japanische Economy-Watchers-Umfrage (Japanese economy watchers survey)Stimmungsumfrage unter verbrauchernahen Unternehmen; Werte über 50 signalisieren eine Verbesserung.
Japanische Werkzeugmaschinenaufträge (Japanese machine tool orders)Wert der Neuaufträge bei Maschinenherstellern, ein Frühindikator für die Industrieproduktion.
JPN225Bezeichnung für den Nikkei-225-Index.
K
Kanadischer Ivey-PMI (Canadian Ivey PMI index)Monatlicher Indikator der kanadischen Geschäftsstimmung, veröffentlicht von der Richard Ivey Business School.
Kapitalmaßnahme (Corporate action)Ereignis, das die Eigenkapitalstruktur eines Unternehmens verändert, etwa Dividenden, Fusionen, Aktiensplits oder Abspaltungen.
Kapitulation (Capitulation)Ende eines extremen Trends, wenn verlustreiche Trader aussteigen – häufig ein Signal für eine bevorstehende Umkehr.
Kassageschäft (Spot trade)Kauf oder Verkauf zur sofortigen Lieferung statt zu einem künftigen Termin.
Kassakurs (Cash price)Preis für die sofortige Lieferung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Kassakurs (Spot price)Der aktuelle Marktpreis, der in der Regel innerhalb von zwei Geschäftstagen abgewickelt wird.
Kassamarkt (Cash market)Zugrunde liegender Markt, auf dem ein Derivatekontrakt basiert.
Kassamarkt (Spot market)Ein Markt, an dem Produkte zu aktuellen Preisen für den sofortigen Austausch gehandelt werden.
Kaufen (Buy)Eingehen einer Long-Position in einem Produkt.
Keilformation (Wedge pattern)Eine sich verengende Kursspanne, die typischerweise in einem Ausbruch endet.
Kerzenchart (Candlestick chart)Chart, der Spanne, Eröffnung und Schluss einer Periode darstellt und den Kerzenkörper ausfüllt, wenn der Kurs tiefer schloss.
KiwiSpitzname für das Währungspaar NZD/USD.
Knock-insOptionen, die erst aktiviert werden, nachdem der Basiswert zu einem festgelegten Kurs gehandelt wurde.
Knock-outsOptionen, die verfallen, wenn der Basiswert ein bestimmtes Niveau durchbricht.
Kommission (Commission)Gebühr für den Kauf oder Verkauf eines Produkts.
Komponenten (Components)Die Dollar-Paare, deren Kombination ein Cross bildet, etwa EUR/USD und USD/JPY für EUR/JPY.
Konsolidierung (Consolidation)Seitwärtshandel innerhalb einer Spanne nach einer ausgedehnten Kursbewegung.
Kontrakt (Contract)Die Standardeinheit im Devisenhandel.
Kontraktgröße (Contract size)Nominale Anzahl von Aktien, die ein CFD abbildet.
Konvergenz gleitender Durchschnitte (Convergence of MAs)Gleitende Durchschnitte unterschiedlicher Perioden nähern sich einander an, was häufig eine Konsolidierung ankündigt.
Krater (Crater)Ein Markt, der vor einem starken Ausverkauf steht.
Kronenwährungen (Crown currencies)CAD, AUD, GBP und NZD – Währungen von Volkswirtschaften mit Bezug zum Commonwealth.
Kurs (Rate)Der Preis einer Währung, ausgedrückt in einer anderen.
Kurserholung (Rally)Eine Erholung der Kurse nach einer Phase des Rückgangs.
Kurslücke (Gap / gapping)Ein plötzlicher Kurssprung, bei dem Niveaus ohne Umsätze übersprungen werden – häufig nach Nachrichten.
Kursnotierung (Quote)Ein indikativer Marktpreis, in der Regel nur zur Information.
L
Länderrisiko (Country risk)Risiko bei grenzüberschreitenden Geschäften aufgrund rechtlicher, politischer oder sonstiger nationaler Gegebenheiten.
Laufender Gewinn/Verlust (Running profit/loss)Der nicht realisierte Gewinn oder Verlust offener Positionen zu aktuellen Kursen.
Leistungsbilanz (Current account)Handelsbilanz zuzüglich der Nettoeinkünfte aus Zinsen, Dividenden und Übertragungen.
Leitzins (Base rate)Von der Zentralbank eines Landes festgelegter Kreditzins.
Letzte Handelszeit (Last dealing time)Die letzte Uhrzeit des Tages, zu der ein Produkt gehandelt werden kann.
Letzter Handelstag (Last dealing day)Der letzte Tag, an dem ein Produkt gehandelt werden kann.
LIBOREhemaliger Londoner Referenzzinssatz für Interbankenkredite, ersetzt durch SONIA.
Lieferung (Delivery)Ein Geschäft, bei dem beide Seiten das gehandelte Produkt tatsächlich austauschen.
Limit-Order (Limit order)Order zum Kauf unter oder zum Verkauf über dem aktuellen Marktpreis zu einem festgelegten Höchst- bzw. Mindestpreis.
Limitiert oder besser (At or better)Order zum Kauf oder Verkauf zu einem festgelegten oder einem günstigeren Kurs.
LiquidationSchließen einer bestehenden Position durch ein ausgleichendes Gegengeschäft.
Liquider Markt (Liquid market)Markt mit genügend Käufern und Verkäufern, sodass sich die Kurse reibungslos bewegen.
London-Sitzung (London session)Handelsfenster von 08:00 bis 17:00 Uhr Londoner Zeit.
Long gehen (Going long)Kauf eines Vermögenswerts in der Erwartung steigender Kurse.
Long-Position (Long position)Position, die bei steigenden Kursen gewinnt und durch den Kauf der Basiswährung entsteht.
LongsTrader, die ein Produkt gekauft haben und steigende Kurse erwarten.
LoonieSpitzname für den kanadischen Dollar oder das Paar USD/CAD.
LotEinheit zur Messung der Handelsgröße.
M
Makro (Macro)Die am längsten orientierten Trader, die Fundamentalanalyse nutzen und Positionen über Monate oder Jahre halten.
Mark-to-MarketNeubewertung offener Positionen zu aktuellen Kursen, die anschließend die Margin-Anforderungen bestimmt.
Market MakerHändler, der für ein Produkt fortlaufend sowohl Geld- als auch Briefkurse stellt.
Market-Order (Market order)Anweisung, sofort zum aktuellen Kurs zu kaufen oder zu verkaufen.
Modelle (Models)Automatisierte Systeme, die auf Basis technischer oder quantitativer Algorithmen handeln.
MoMVeränderung einer Datenreihe gegenüber dem Vormonat.
MomentumTechnische Indikatoren wie RSI und MACD, die die Geschwindigkeit der Kursveränderung messen.
Momentum-Trader (Momentum players)Trader, die Intraday-Trends folgen und 50–100 Pips mitnehmen wollen.
N
Nachschussforderung (Margin call)Aufforderung des Brokers zur Einzahlung zusätzlicher Mittel, nachdem sich eine Position gegen den Kunden entwickelt hat.
Nachschussmargin (Variation margin)Mittel, die Trader vorhalten müssen, um Marktschwankungen abzudecken.
NAS100Abkürzung für den NASDAQ-100-Index.
Nettoposition (Net position)Gekaufter oder verkaufter Betrag, der noch nicht durch Gegengeschäfte ausgeglichen wurde.
New-York-Sitzung (New York session)Handelsfenster von 08:00 bis 17:00 Uhr New Yorker Zeit.
Nicht realisierter Gewinn/Verlust (Unrealised gain/loss)Der theoretische Gewinn oder Verlust offener Positionen zu aktuellen Kursen.
Niveau (Level)Eine wichtige Preiszone, basierend auf technischen Faktoren oder bekannten Orders.
No TouchOption, die einen festen Betrag auszahlt, wenn der Markt das Barriere-Level nie erreicht.
O
OECD-Frühindikator Euroraum (Eurozone OECD leading indicator)Monatlicher OECD-Index, der zehn Kennzahlen kombiniert, um die wirtschaftliche Lage des Euroraums vorherzusagen.
Offene Order (Open order)Eine Order, die auf ihre Ausführung wartet, bis der Markt den festgelegten Kurs erreicht.
Offene Position (Open position)Ein laufender Trade mit nicht realisiertem Gewinn oder Verlust.
One Cancels the Other (OCO)Zwei verknüpfte Orders, bei denen die Ausführung der einen die andere automatisch storniert.
One TouchEine Option, die einen festen Betrag auszahlt, wenn der Markt ein festgelegtes Barriere-Level erreicht.
OptionDas Recht, aber nicht die Pflicht, vor einem Stichtag zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
OrderEine Anweisung zur Ausführung eines Trades.
Orderbuch (Order book)Eine Übersicht über Kauf- und Verkaufsinteresse zu Kursen jenseits der besten verfügbaren Notierungen.
Overnight-Position (Overnight position)Ein Trade, der bis zum nächsten Geschäftstag offen bleibt.
P
Paar (Pair)Die im Devisenhandel übliche Notierung einer Währung gegen eine andere.
Parabolisch (Parabolic)Ein Markt, der in einem gekrümmten Muster beschleunigt steigt oder fällt.
Persönliches Einkommen (Personal income)Gesamte Bruttoeinkünfte einer Person aus Löhnen, Geschäftstätigkeit und Investitionen.
PipDie kleinste Standard-Kursveränderung, in der Regel die vierte Nachkommastelle (0.0001).
Politisches Risiko (Political risk)Gefährdung durch Änderungen der Regierungspolitik, die einer Investition schaden könnten.
PortfolioGesamtheit der Investitionen im Besitz einer Person oder Einheit.
PositionDer Nettogesamtbestand eines bestimmten Produkts.
Preistransparenz (Price transparency)Kursnotierungen, auf die alle Marktteilnehmer gleichermaßen zugreifen können.
Privatanleger (Retail investor)Eine Einzelperson, die mit eigenen Mitteln und nicht für ein Institut handelt.
Produktion des verarbeitenden Gewerbes (Manufacturing production)Produktion von 13 Teilsektoren des verarbeitenden Gewerbes, rund 80 % der Industrieproduktion.
Put-Option (Put option)Das Recht, aber nicht die Pflicht, zu einem festgelegten Preis zu verkaufen.
Q
Quantitative Lockerung (Quantitative easing)Eine Zentralbank pumpt Geld in die Wirtschaft, um das Wachstum anzukurbeln.
Quartals-CFDs (Quarterly CFDs)Kontrakte mit Verfallsterminen alle drei Monate.
R
RBADie Reserve Bank of Australia.
RBNZDie Reserve Bank of New Zealand.
Real MoneyGroße Marktteilnehmer wie Pensionsfonds und Versicherer, die ein langfristiges Marktinteresse signalisieren.
Realisierter Gewinn/Verlust (Realised profit/loss)Das Geld, das nach dem Schließen einer Position gewonnen oder verloren wurde.
Rendite (Yield)Die prozentuale Rendite, die eine Investition erwirtschaftet.
Restlaufzeit (Time to maturity)Die verbleibende Zeit bis zum Verfall eines Kontrakts.
Risiko (Risk)Ausgesetztsein gegenüber ungewissen Veränderungen, meist mit möglichen nachteiligen Folgen.
Risikomanagement (Risk management)Einsatz von Analysen und Techniken, um Risiken zu verringern oder zu steuern.
Rohstoffwährungen (Commodity currencies)Währungen von Volkswirtschaften, die stark vom Export natürlicher Ressourcen abhängen, etwa Kanada, Neuseeland und Australien.
RolloverSchließen und Wiedereröffnen einer Position zum nächsten Abwicklungstermin, angepasst um Zinsdifferenzen.
Round TripEin Trade, der eröffnet und später durch ein gleich großes Gegengeschäft geschlossen wird.
Rücksetzer (Pullback)Eine vorübergehende Korrektur eines Teils der Trendgewinne, bevor sich der Trend fortsetzt.
RUTSymbol für den Russell-2000-Index.
Rutschig (Slippery)Ein Markt, der für eine schnelle Bewegung in beide Richtungen bereit scheint.
T
Tagesorder (End of day order, EOD)Eine Kauf- oder Verkaufsorder zu einem festgelegten Preis, die bis zum Ende des Handelstages aktiv bleibt.
Take ProfitEine Limit-Order, die einen Trade schließt, um Gewinne zu sichern.
Taube (Dove)Geldpolitische Haltung, die eine lockerere Geldpolitik und niedrigere Zinsen befürwortet; das Gegenteil von „hawkish“.
Technische Analyse (Technical analysis)Untersuchung vergangener Kurscharts und Muster zur Prognose der Kursrichtung.
Teilausführung (Partial fill)Eine Order, die nur teilweise ausgeführt wurde.
Termingeschäft (Forward)Ein im Voraus festgelegter künftiger Wechselkurs auf Basis der Zinsdifferenz zwischen zwei Währungen.
Terminkontrakt (Futures contract)Eine standardisierte, an Börsen gehandelte Verpflichtung, ein Produkt zu einem festgelegten Preis und Termin auszutauschen.
Terminpunkte (Forward points)Pip-Anpassungen, die zum Kassakurs addiert oder davon abgezogen werden, um einen Terminkurs zu berechnen.
TickDie kleinstmögliche Kursveränderung nach oben oder unten.
Tokio-Sitzung (Tokyo session)Handelszeiten in Tokio, etwa von 09:00 bis 18:00 Uhr.
Tom/NextGleichzeitiger Kauf und Verkauf einer Währung zur Lieferung am nächsten Tag.
Trailing StopEin Stopp, der günstigen Kursbewegungen folgt und den Trade bei einer ungünstigen Bewegung schließt.
Transaktionskosten (Transaction cost)Die Kosten für den Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts.
TrendAnhaltende Kursrichtung mit höheren Hochs und Tiefs oder tieferen Hochs und Tiefs.
Ü
Überdehnt (Extended)Ein Markt, der sich zu weit und zu schnell bewegt hat.
Übernahme (Takeover)Erlangung der Kontrolle über ein Unternehmen durch den Kauf seiner Aktien.
U
UK OILEine Bezeichnung für Rohöl der Sorte Brent.
UK100Eine Bezeichnung für den FTSE-100-Index.
Umsatz (Turnover)Der Gesamtwert oder das Gesamtvolumen der ausgeführten Transaktionen über einen Zeitraum.
Unruhig (Choppy)Kurzlebige Kursbewegungen ohne nachhaltige Fortsetzung, ungeeignet für aggressiven Handel.
Unternehmen (Corporates)Unternehmen, die sich absichern oder ihre Finanzen steuern; ihr langfristiges Interesse ist für den kurzfristigen Handel weniger aussagekräftig.
Unterstützung (Support)Ein Kursniveau, das als Boden wirkt und Rückgänge bremst oder umkehrt.
Unveränderter Wert (Flat reading)Wirtschaftsdaten, die sich gegenüber der Vorperiode nicht verändert haben.
UptickEine neue Kursnotierung, die höher liegt als die vorherige.
US OILEine Bezeichnung für Rohöl der Sorte WTI.
US-Prime-Rate (US prime rate)Der Zinssatz, den US-Banken ihren kreditwürdigsten Firmenkunden berechnen.
US30Eine Bezeichnung für den Dow-Jones-Index.
V
Valutadatum (Value date)Das Datum, an dem die Gegenparteien ihre Verpflichtungen erfüllen, bei Kassageschäften üblicherweise zwei Geschäftstage nach dem Abschluss.
Verbindlichkeit (Liability)Potenzieller Verlust, Schuld oder finanzielle Verpflichtung.
Verfallsdatum/-kurs (Expiry date/price)Das genaue Datum und die Uhrzeit, zu der eine Option verfällt, üblicherweise New York 10:00 Uhr oder Tokio 15:00 Uhr.
Verfügbare Mittel (Cleared funds)Frei verfügbares Geld, das zur Abwicklung eines Geschäfts überwiesen wird.
Verkaufen (Sell)Eingehen einer Short-Position in der Erwartung fallender Märkte.
VIXMisst die erwartete 30-Tage-Volatilität des S&P 500, oft als „Angstbarometer“ bezeichnet.
Volatilität (Volatility)Wie stark und schnell sich Kurse bewegen; lebhafte Bedingungen schaffen oft Chancen.
VPI (CPI)Verbraucherpreisindex, ein Maß für die Inflation.
W
Währung (Currency)Von einer Regierung oder Zentralbank ausgegebenes Geld, das als gesetzliches Zahlungsmittel dient.
Währungspaar (Currency pair)Zwei Währungen, die einen Wechselkurs bilden, etwa EUR/USD.
Währungsrisiko (Currency risk)Wahrscheinlichkeit einer nachteiligen Wechselkursänderung.
Währungssymbole (Currency symbols)Dreibuchstabige Codes zur Bezeichnung von Währungen, etwa USD.
Wertminderung (Depreciation)Ein Rückgang des Werts eines Vermögenswerts im Laufe der Zeit.
Wertsteigerung (Appreciation)Anstieg des Preises eines Produkts infolge der Marktnachfrage.
WhipsawEine scharfe Bewegung, auf die schnell eine scharfe Umkehr folgt.
Widerstandsniveau (Resistance level)Ein Kurs, der als Obergrenze wirken und Aufwärtsbewegungen begrenzen kann.
Wirtschaftsindikator (Economic indicator)Staatliche Statistik, die Wachstum und Stabilität einer Volkswirtschaft zeigt, etwa Beschäftigung, BIP oder Inflation.
X
XAG/USDSymbol für Silber in US-Dollar.
XAU/USDSymbol für Gold in US-Dollar.
Y
YardEine Milliarde Einheiten.
YoYJahresvergleich: Vergleich eines Werts mit demselben Zeitraum ein Jahr zuvor.
YuanDie Basiseinheit der chinesischen Währung; Renminbi ist der Name der Währung.
Z
Zentralbank (Central bank)Staatliche oder halbstaatliche Institution, die die Geldpolitik eines Landes steuert, etwa die Federal Reserve.
Zinsen (Interest)Barausgleiche, die die Finanzierungskosten oder Erträge aus dem Halten einer CFD-Position widerspiegeln.
Zweiseitiger Kurs (Two-way price)Eine Kursnotierung, die sowohl Geld- als auch Briefkurs angibt.
Insgesamt 353 Begriffe.